Für Betriebe, die Ordentino eingerichtet haben und jetzt Marktplatz-Kunden, Stammgäste und Google-Besucher auf den eigenen Bestellkanal führen möchten.
1. Marktplätze sind gut für den ersten Kontakt
Lieferando, Wolt und ähnliche Plattformen haben eine starke Kundenbasis. Viele Menschen öffnen zuerst eine App, wenn sie Pizza, Döner, Burger, Sushi oder ein Mittagessen bestellen möchten.
Für Restaurants kann das ein Vorteil sein. Neue Gäste entdecken Ihr Angebot, probieren Ihr Essen und lernen Ihren Namen kennen. Das Problem entsteht erst danach: Wenn derselbe Gast beim zweiten, dritten und vierten Mal wieder über den Marktplatz bestellt, bleibt Ihr eigener Kundenkontakt schwach.
Die Strategie sollte deshalb nicht heißen: Wir nutzen keine Marktplätze mehr. Besser ist: Wir nutzen Marktplätze für neue Kunden und Ordentino für wiederkehrende Direktbestellungen.
2. Das Ziel: Der nächste Auftrag soll direkt kommen
Nach dem ersten Auftrag kennt der Gast Ihr Essen. Wenn er zufrieden war, ist der beste Moment gekommen, ihn auf Ihren eigenen Bestellkanal aufmerksam zu machen.
Der Kunde bestellt heute vielleicht über Lieferando oder Wolt. Beim nächsten Mal soll er direkt über Ihre eigene Ordentino-Bestellseite bestellen.
Für den Kunden muss es einfach sein. Niemand sucht lange nach einem Link und niemand merkt sich komplizierte Webadressen. Der Weg sollte klar sein: QR-Code scannen, Speisekarte öffnen, online bestellen.
3. Der wichtigste erste Schritt: QR-Code auf jede Bestellung
Der einfachste Weg zu mehr Direktbestellungen ist ein QR-Code. Dieser QR-Code führt direkt auf Ihre eigene Ordentino-Bestellseite, zum Beispiel auf eine eigene Subdomain oder auf Ihre Ordentino-Adresse.
Platzieren Sie den QR-Code überall dort, wo Gäste ihn sehen: auf einem Flyer in der Tüte, als Aufkleber auf der Pizzaschachtel, auf Burger-, Döner- oder Bowl-Verpackungen, auf Rechnung oder Kassenbon, am Tresen, auf Tischen, im Schaufenster, auf Visitenkarten und auf Speisekarten zum Mitnehmen.
Der Hinweis muss kurz und leicht verständlich sein. Gute Beispiele sind: Beim nächsten Mal direkt bei uns bestellen. QR-Code scannen und online bestellen. Direkt bestellen. Einfach abholen oder liefern lassen.
Wenn Sie Bestellungen über externe Plattformen erhalten, sollten Sie die jeweiligen Vertragsbedingungen beachten. Für eigene Verpackungen, Laden, Website, Social Media und Google Unternehmensprofil ist die direkte Kommunikation über Ihre eigene Bestellseite besonders wichtig.
4. Ein kleiner Gutschein kann den ersten Direktauftrag auslösen
Viele Gäste brauchen einen kleinen Grund, um beim nächsten Mal einen neuen Bestellweg auszuprobieren. Deshalb kann ein einfacher Gutschein sehr gut funktionieren.
Der Gutschein muss nicht groß sein. Es geht nicht darum, Ihre Preise kaputtzumachen. Es geht darum, dem Gast einen freundlichen Anstoß zu geben: Bestell beim nächsten Mal direkt bei uns - es lohnt sich.
Mit Ordentino können solche Aktionen sauber in den Bestellprozess eingebunden werden. Der Kunde gibt den Gutscheincode beim Checkout ein und sieht sofort den Vorteil.
5. Google Unternehmensprofil richtig aktualisieren
Viele Gäste suchen nicht direkt nach Ihrer Website. Sie suchen bei Google oder Google Maps: Pizza in meiner Nähe, Döner liefern lassen, Restaurant Abholung, Burger Münster oder Café online bestellen.
Prüfen Sie deshalb Ihr Google Unternehmensprofil regelmäßig. Wichtig sind Website-Link, Bestell-Link, Abholung und Lieferung, Speisekarte, Öffnungszeiten, Fotos und Beschreibung.
Wenn mehrere Bestellmöglichkeiten angezeigt werden, sollte Ihre eigene Ordentino-Bestellseite nach Möglichkeit als bevorzugter Bestellweg gesetzt werden. So wird Google zu einem starken Einstieg in Ihren eigenen Kanal.
6. Der Bestellbutton muss überall sichtbar sein
Ordentino funktioniert am besten, wenn der Kunde den Bestellbutton sofort findet. Ihre eigene Bestellseite sollte deshalb überall verlinkt sein: Website, Google, Instagram, Facebook, WhatsApp Business, E-Mail-Signatur, digitale Speisekarten, QR-Codes, Flyer und Verpackungen.
Der Button sollte klar heißen: Jetzt online bestellen. Oder: Abholung & Lieferung bestellen. Nicht zu kompliziert, nicht zu kreativ. Der Gast soll sofort verstehen, was passiert.
7. Ihr Team muss den neuen Bestellweg kennen
Ein häufiger Fehler: Das System ist eingerichtet, aber das Team spricht nicht darüber. Dabei sind Ihre Mitarbeiter ein wichtiger Teil der Umstellung.
Wenn ein Kunde anruft, kann das Team auf die direkte Online-Bestellung hinweisen. Wenn ein Kunde abholt, reicht ein kurzer Satz zum QR-Code. Bei Stammgästen im Restaurant kann das Team erklären, dass die Speisekarte online verfügbar ist und auch für Abholung oder Lieferung genutzt werden kann.
Das muss nicht aufdringlich sein. Ein kurzer freundlicher Hinweis reicht.
8. Speisekarte, Preise und Lieferzeiten aktuell halten
Ein eigenes Bestellsystem bringt nur dann Vertrauen, wenn die Informationen stimmen. Prüfen Sie regelmäßig Gerichte, Preise, Zusatzstoffe, Allergene, Größen, Varianten, Liefergebiete, Mindestbestellwerte, Abholzeiten, Lieferzeiten, ausverkaufte Produkte und Gutscheine.
Ein Kunde bestellt nur dann wieder, wenn der Ablauf zuverlässig ist. Wenn ein Gericht online verfügbar ist, aber in der Küche nicht mehr verkauft wird, entsteht Frust. Wenn Lieferzeiten falsch sind, ruft der Kunde an.
Ihre digitale Speisekarte ist heute genauso wichtig wie Ihre gedruckte Speisekarte.
9. Nutzen Sie Aktionen gezielt, nicht zufällig
Aktionen sind stark, wenn sie einfach und verständlich sind. Eine Aktion sollte immer ein klares Ziel haben: neue Kunden, Abholung, direkte Bestellungen, schwache Wochentage oder größere Warenkörbe.
Nicht einfach Rabatt geben, weil es gut klingt. Überlegen Sie zuerst, was die Aktion im Betrieb verbessern soll.
Mit Ordentino können Restaurants Aktionen und Gutscheine als Teil ihrer eigenen Bestellstrategie nutzen.
10. Messen Sie, ob Ihre Direktbestellungen wachsen
Sie müssen nicht alles kompliziert analysieren. Aber Sie sollten wissen, ob Ihre Maßnahmen funktionieren.
Einfache Fragen reichen: Wie viele Bestellungen kommen pro Woche über Ordentino? Welche Gutscheincodes werden eingelöst? Kommen mehr Abholbestellungen direkt? Welche Gerichte werden häufig online bestellt? An welchen Tagen kommen die meisten Bestellungen?
Ein guter Trick: Nutzen Sie verschiedene Gutscheincodes, zum Beispiel FLYER5, BOX5, GOOGLE5 und INSTAGRAM5. So sehen Sie schneller, welcher Kanal wirklich Bestellungen bringt.
30-Tage-Plan nach dem Start mit Ordentino
Tag 1 bis 3: Testen Sie Ihre eigene Bestellseite wie ein echter Kunde. Bestellen Sie einmal zur Abholung und einmal zur Lieferung, testen Sie Gutscheine, Bestellbestätigung, E-Mails, Küchenansicht und Lieferteam.
Woche 1: Setzen Sie Ihre Ordentino-Bestellseite auf Ihre Website und aktualisieren Sie Ihr Google Unternehmensprofil. Prüfen Sie Öffnungszeiten, Speisekarte, Telefonnummer und Fotos.
Woche 2: Machen Sie den QR-Code sichtbar. Drucken Sie einfache QR-Flyer oder QR-Aufkleber, legen Sie den Flyer in jede Abhol- und Lieferbestellung, platzieren Sie den QR-Code am Tresen und hängen Sie einen Hinweis ins Schaufenster.
Woche 3: Starten Sie eine kleine Aktion für Direktbesteller, zum Beispiel 5 Prozent auf die erste direkte Bestellung oder ein Gratis-Getränk ab 20 Euro Bestellwert.
Woche 4: Prüfen Sie die Ergebnisse. Welche Kanäle bringen Bestellungen? Welche Gutscheine wurden genutzt? Welche Produkte werden oft bestellt? Wo muss der Text, Button oder Gutschein einfacher werden?
Fazit: Ordentino ist Ihr eigener Bestellkanal
Ordentino ist nicht nur eine technische Lösung. Es ist ein Werkzeug, um mehr direkte Kundenbeziehungen aufzubauen.
Lieferando, Wolt und andere Marktplätze können neue Gäste bringen. Das ist wertvoll. Aber der nächste Schritt liegt bei Ihnen: Machen Sie aus neuen Gästen wiederkehrende Direktkunden.
Zeigen Sie Ihren QR-Code, aktualisieren Sie Ihr Google Unternehmensprofil, setzen Sie Ihre Ordentino-Bestellseite überall sichtbar ein, nutzen Sie einfache Gutscheine, sprechen Sie mit Ihren Gästen und halten Sie Ihre Speisekarte aktuell.
So wird Ordentino nicht nur ein Online-Bestellsystem, sondern ein echter Wachstumskanal für Ihr Restaurant. Starten Sie mit kleinen Schritten. Aber starten Sie sichtbar.
Umsetzungs-Checkliste
Häufige Fragen
Soll ich Lieferando oder Wolt komplett ersetzen?
Nicht unbedingt. Viele Restaurants nutzen Marktplätze weiterhin, um neue Kunden zu erreichen. Der bessere Ansatz ist oft: Marktplätze für Sichtbarkeit nutzen, aber wiederkehrende Gäste Schritt für Schritt auf den eigenen Bestellkanal bringen.
Warum ist eine eigene Bestellseite wichtig?
Weil Ihr Restaurant dadurch sichtbarer wird. Der Kunde bestellt direkt bei Ihnen, sieht Ihre Marke, Ihre Speisekarte und Ihre Angebote. Sie bauen einen eigenen digitalen Kanal auf, statt dauerhaft nur von externen Plattformen abhängig zu sein.
Reicht ein QR-Code wirklich aus?
Ein QR-Code allein löst nicht alles. Aber er ist der einfachste Start. Wenn der QR-Code auf Verpackungen, Flyern, Tischen, Google und Social Media sichtbar ist, wird Ihre eigene Bestellseite deutlich leichter gefunden.
Was ist besser: Rabatt oder gratis Getränk?
Das hängt von Ihrem Betrieb ab. Ein kleiner Rabatt ist einfach zu verstehen. Ein gratis Getränk wirkt persönlicher und kann sich besonders bei Pizza, Döner, Burger oder Abholbestellungen lohnen. Wichtig ist, dass die Aktion einfach bleibt.
Wie schnell kommen mehr Direktbestellungen?
Das hängt davon ab, wie aktiv Sie Ihren eigenen Bestellkanal zeigen. Wer den Ordentino-Link nur irgendwo auf der Website versteckt, wird wenig Veränderung sehen. Wer QR-Codes, Google, Flyer, Verpackungen und Gutscheine kombiniert, baut schneller direkte Bestellungen auf.
Direktbestellungen nicht nur planen, sondern nutzbar machen
Ordentino gibt Ihrem Restaurant eine eigene Bestellseite, QR-Codes, digitales Menü und eine Bestellübersicht im Browser. So wird aus dem Tipp ein konkreter Ablauf für Gäste und Team.